800 Jahre jüdisches Leben in Hameln

Ausstellung im Münster St. Bonifatius vom 2. November bis 6. Dezember 2021

Eine Ausstellung von Bernhard Gelderblom

… erleben, fragen, hören, antworten, eine eigene Meinung haben!

Hameln um 1500 – Quelle: Die Weser S. 274

In der kleinen Weserstadt Hameln leben Menschen jüdischen Glaubens seit dem 13. Jahrhundert, also annähernd 800 Jahre. Über diesen langen Zeitraum entwickelte sich ein vielfältiges Geflecht von Beziehungen zwischen Juden und Christen. Mit der Ausstellung und Führung durch die Stadt Hameln wollen wir einerseits das vielfältige Geflecht gelingender Beziehungen zwischen Juden und Christen und die hohe Bedeutung des jüdischen Beitrags zur Geschichte der Stadt Hameln zeigen. Weiterhin soll deutlich werden, dass der mörderische Abbruch des jüdischen Lebens durch die Nationalsozialisten nur durch die lange Tradition des christlichen Antijudaismus und durch den im 19. Jahrhundert entstandenen rassischen Antisemitismus möglich gewesen ist. Dem völligen Abbruch jüdischen Lebens in der Stadt im Jahre 1945 stellt die Ausstellung den Neubeginn jüdischen Lebens seit dem Ende der 1990er Jahre gegenüber.

Für diese große Ausstellung haben das Fachteam Religion an der Elisabeth-Selbert-Schule und das Berufsschulpfarramt in enger Zusammenarbeit mit dem Anne-Frank-Zentrum Berlin einen neuen pädagogischen Zugang entwickelt, der von der ev.-luth. Landeskirche Hannover, dem Ev.-luth. Kirchenkreis Hameln-Pymront und dem Landkreis finanziert wird.. Infos dazu finden Sie auf der nächsten Seite https://projekt.ess-hameln.de/die-idee-und-der-hintergrund/!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im November.

Gefördert von:
Stadt Hameln
Landschaftsverband Hameln e.V.
Hamelner Sparkassenstiftung
Verein für regionale Kultur und Zeitgeschichte Hameln e.V.